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Ansprechpartner

 

Gunter Lenke

Vorsitzender des Trägervereins

Braunsbach 4

36304 Alsfeld-Berfa

Telefon 06639-919076

Telefax 06639-919077

E-Mail: g.lenke@plansecur.de

 

 

 

Wege zur Inspiration

 

 

Mai 2012

 

Die Menschenliebe ist das Herz des Menschen, die Pflicht sein Weg. Den Weg aus den Augen verlieren und nicht wissen, wo man es suchen soll: Wie traurig ist das doch. Gehen dem Menschen Hühner und Hunde verloren, so weiß er, wo er sie suchen soll. Geht ihm sein Herz verloren, so weiß er nicht, wo er es suchen soll! Die Bildung hat keinen andern Zweck als den, das verloren gegangene Herz zu suchen.

 

Mengtse

 


 

Passionszeit / Fastenzeit 2012

 

Paradox

 

Manches im Leben ist paradox.

Manchmal muss ich meine Ziele loslassen,
damit Veränderung geschehen kann.

Manchmal führt Krankheit zu einer besseren Lebensqualität.

Manchmal muss jemand streng und abweisend sein – aus Liebe.

Manchmal finde ich Gott,
indem ich meine Vorstellung von Gott aufgebe.

Sogar das gut durchdachte Gottesbild.

Manchmal kommt Auferstehung
und neues Leben aus einem elenden Tod.

Wie bei Jesus.

 

© Detlef Wendler

 


 

November Zeit:

 

Wollen wir uns über die Zeiten beklagen?
Nicht die Zeiten sind gut oder schlecht.
Wie wir sind, so sind auch die Zeiten.
Jeder schafft sich selber seine Zeit!
Lebt er gut, so ist auch die Zeit gut, die ihn umgibt!
Ringen wir mit der Zeit, gestalten wir sie!
Und aus allen Zeiten werden heilige Zeiten.

 

Aurelius Augustinus
 


 

Sommer 2011

 

Energie und Dynamik

 

Das Auftreten Jesu ist aufgeladen mit Energie und Dynamik. Das ist es, was Menschen aus allen Städten und Dörfern anlockt. Sie wollen ihn hören, sehen, einfach in seiner Nähe sein. Sie haben alles liegen und stehen lassen und denken nicht einmal mehr an Hunger und Essen. Es muss etwas Faszinierendes an ihm sein. Am Ende der Bergpredigt steht: »sie waren hingerissen von seiner Lehre« (Matthäus 7, 28). Was er sagt und vor allem wie er es sagt, ist so erfrischend neu, so aufregend und wohltuend. Die Zuhörer fühlen sich verstanden und zugleich herausgefordert. Sie können ihm stundenlang zuhören. Es schlägt ein. Das Leben wird dichter und erfüllter. Sie spüren Lebendigkeit, Nähe und Freiheit zugleich. Das allgemeine Echo ist: »Er redet wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten« (Markus 1, 22).

 

© Guido Kreppold - Aus: Guido Kreppold: Nachfolge, von ihrem Glanz, der verloren ging, Münsterschwarzach 2010

 


 

17.07.2011

Kontemplation ist das Erwachen
zur Gegenwart Gottes
im Herzen des Menschen
und im uns umgebenden Universum.
Kontemplation ist:
Erkenntnis im Zustand von Liebe.

Bede Griffiths


 

19.05.2011

 

Wie ist das mit der Liebe? Wir zeichnen zwei Personen auf Papier und möchten darstellen, dass sie sich lieben. Wie tun wir das? Am ehesten doch so, dass sich die beiden ansehen. Wir nehmen zwei Puppen und halten sie vis-à-vis, wenn wir zeigen wollen, dass sie sich lieben. Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry sah das anders:

 

"Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung sieht."

Aus: Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz. © Karl Rauch Verlag, Düsseldorf 1976

 

Mit dem Ansehen kann Liebe anfangen. Aber später ist das Ansehen nur eine Unterbrechung im Geradeaussehen, eine Vergewisserung, dass ich nicht allein nach vorn sehe, auf das, was vor uns liegt. Wissen Sie, wer mit Ihnen geradeaus sieht? Ich wünsche es Ihnen. Und: Einen guten Tag.

© Wolfgang Fietkau, Kleinmachnow

 


 

01.05.2011

 

Verantwortung

Verantwortung übernehmen
für das eigene Leben.

Verantwortung übernehmen
für das eigene Handeln.

Verantwortung übernehmen
für den eigenen Körper.

Sich der Verantwortung bewusst werden –
mutig dafür einzustehen.

Die Freiheit spüren –
diese Verantwortung leben zu dürfen.

Sich dabei selbst für gemachte Fehler vergeben
und darüber lachen zu können.

© Christina Kaiser
 


 

Anfang April 2011 (Fastenzeit / Passionszeit)

 

Ein Leben in dieser Welt ganz ohne Leid oder Kreuz ist nicht vorstellbar. Sowohl körperliche Schmerzen als auch seelisches Leid können einen Menschen an den Rand seiner Existenz führen und – wenn er nicht den geringsten Halt in Gott hat – sogar dazu bewegen, sich selbst das Leben zu nehmen. In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden, um uns in allem, was unser Leben ausmacht, nahe zu sein und beizustehen. Er bietet uns an, wenn wir uns ihm gegenüber öffnen, das uns auferlegte Kreuz mit zu tragen. Wo und in welcher Religion – außer dem Christentum – findest du den, der aus liebendem Herzen dazu bereit ist? Mit der Hingabe an ihn legst du dein Kreuz und alles, was dich bedrückt, in seine Hände. Hier erfüllt sich das Wort Jesu vom Verlieren des Lebens, um es durchstrahlt von der Liebe Gottes neu zu empfangen. Damit wandelt er auch das dir auferlegte Kreuz und macht es leicht. Selbst wenn du es vielleicht noch als Unheil ansiehst, ist dir bereits mit dem Kreuz, von Gottes anziehender Liebe durchflutet, Hoffnung und Heil gegeben.


© Peter Dyckhoff, nach einem Text aus seinem Buch:
365 Tage im Licht der Liebe
 


 

28.02.2011

 

© Peter Dyckhoff, nach einem Text aus seinem Buch: 365 Tage im Licht der Liebe. Geistlich leben nach Johannes vom Kreuz. Herder 2007

 

Wenn ich im Gebet mich selbst aufgebe, meine Gefühle, meine Gedanken und Vorstellungen, meine Wünsche und Erwartungen, dann kommst du mir mit deiner Liebe und deiner Gnade entgegen. Mein Herz wird weit und meine Seele licht. In diesem Licht zeigst du mir, was ich bin, was ich war, woher ich kam und wohin ich gehe. Bleibe ich mir dagegen selbst überlassen dann wäre ich nichts und mein Leben hätte weder Sinn, noch gäbe es ein Ziel. Du wendest dich mir zu, und mein Leben erhält Sinn; du zeigst mir den Weg, der zum Ziel führt, das ich in meinem Herzen trage. Du schaust mich an, und sogleich strömt mir neue Lebenskraft zu und Freude erfüllt mich. Wie ist es nur trotz meiner vielen Fehler möglich, dass ich mich so liebevoll von dir angenommen fühle?

 


 

Manchmal braucht es einfach nur ein Erlebnis als Auslöser für kreative Ideen oder originelle Einfälle die unserem Leben und Glauben neuen Schwung und Tatkraft geben. Das kann eine Begegnung mit anderen Menschen, eine Reise, ein Traum, ein Buch, ein Zitat oder auch ein Bibeltext sein.

 

Das alles wird demnächst auf dieser Seite in völlig unregelmäßigen Abständen seinen Platz finden.
 


 

28.11.2010

 

Erster Advent 2010

 

Advent, Zeit der Erwartungen und Wünsche. „Hauptsache gesund“, so hört man oft als einzigen Wunsch, doch „Gesundheit alleine ist kein Wert an sich, vor allem kein Lebensinhalt“, so die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Annelie Keil. Wir dürfen und sollen uns also mehr vom Leben wünschen, doch was?

 

In der Geschichte „Die Zauberschule“ von Michael Ende, müssen sich die Kinder die bei ihrem Lehrer, Herrn Silber, das Wünschen lernen sollen, eine dreifach gegliederte Regel der Wunschkraft einprägen:

  1. Du kannst dir nur wirklich wünschen, was du für möglich hältst.

  2. Du kannst nur das für möglich halten, was zu deiner Geschichte gehört.

  3. Nur das gehört zu deiner Geschichte, was du dir in Wahrheit wünschst.

In diesem Sinne, gute Wünsche für Sie/Dich in der Advents- und Weihnachtszeit!

 

Team CB
 


 

20.09.2010

 

Noch ist Nacht

 

Ein alter Rabbi (Lehrer) fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt. „Ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?“ fragte einer der Schüler. „Nein“, sagte der Rabbi. „Ist es, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?“ fragte ein anderer. „Nein“, sagte der Rabbi. „Aber wann ist es dann?“ fragten die Schüler. - Es ist dann, wenn du in das Gesicht irgend eines Menschen blicken kannst und deine Schwester oder deinen Bruder siehst. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns“.

 


Refugium

 

06.02.2010

 

Frieden haben heißt sich getragen wissen, sich geliebt wissen, sich behütet wissen, heißt still, ganz still werden können, mit einem Menschen Frieden haben heißt auf seine Treue unerschütterlich bauen können, heißt sich mit ihm eins wissen, sich von ihm vergeben wissen.

 

Frieden haben heißt eine Heimat haben in der Unruhe der Welt, heißt festen Boden unter den Füßen haben, da mag nun die Welle branden und toben, sie können mir meinen Frieden nicht mehr rauben, mein Friede hat mich frei gemacht von der Welt, stark gemacht gegen die Welt, reif gemacht für die andere Welt.

 

Dass wir aber solchen Frieden mit Gott haben sollen, das ist eine Sache, die über alles menschliche Begreifen über alle Vernunft geht.

 

Dietrich Bonhoeffer

 

 

 

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